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Gelmerhörner (ohne Schnee) und Gärstenhörner (mit) im östlichsten Berner Oberland bzw. in den westlichen Urner Alpen. Das Kleine und Grosse Gelmerhorn (2630 m) in der Bildmitte traversierte der König im August 1931.

Der König vor dem Refuge Albert Ier im Mont-Blanc-Gebiet

Die Stiftung

Die King Albert I Memorial Foundation geht auf die Initiative von Walter Amstutz zurück, den ehemaligen Kurdirektor von St. Moritz und langjährigen Klettergefährten von König Albert I. Die Stiftung wurde 1993 gemäss schweizerischem Recht errichtet. Zweck der Stiftung ist die Verleihung des Albert Mountain Award an Personen oder Institutionen, welche sich durch aussergewöhnliche und nachhaltige Leistungen im Zusammenhang mit den Bergen der Welt verdient gemacht haben.

Bis heute wurden 67 Personen und Institutionen mit dem Albert Mountain Award ausgezeichnet. Darunter befinden sich beispielsweise hervorragende Kletterer und Alpinisten, Geografen und Geologen, Schriftsteller und Herausgeber von alpiner Literatur, Fotografen, auf Höhenmedizin spezialisierte Ärzte oder Personen und Institutionen, die sich dem Schutz der Berge verschrieben haben. Sie alle haben einen Beitrag geleistet, die Berge als erhabenen, schönen und sicheren Ort zu bewahren – als Lebensraum für die Bergbevölkerung, Freizeitraum für die Alpinisten und als Erbe unserer Welt.

Freiheit, ethisches und verantwortungsvolles Verhalten sowie Respekt für die Umwelt der Berge sind die bestimmenden Kriterien bei der Verleihung des Albert Mountain Award – auch in Zukunft.

Der Gründer

Walter Amstutz (1900–1997) 

Als Walter Amstutz 1993 die Stiftung gründete, konnte er auf einen langen, erfolgreichen Lebensweg zurückblicken. Berufliche Meilensteine setzte er als Kurdirektor in St. Moritz und Verleger (Amstutz & Herdeg, de Clivo Press). Und alpinistisch als Mitbegründer des Schweizerischen Akademischen Skiclubs, als Mitorganisator des Anglo-Swiss-Rennens in Mürren, als Erfinder des «Kilomètre lancé» (Geschwindigkeitsskifahren), als Erstdurchsteiger der Blüemlisalp-Nordwand und erster Skibesteiger des Eigers. 1984 erhielt er den Order of the British Empire in Anerkennung seiner Förderung der anglo-schweizerischen Beziehungen.

König Albert I. und Walter Amstutz lernten sich 1929 beim Bankett des Anglo-Swiss-Rennen in Mürren kennen. «Beim Hors-d’œuvre angelangt, fragte mich der König, ob ich ihn am nächsten Tag zu einer kleinen Skitour ins Schilthorngebiet begleiten würde». Es war der Beginn einer Freundschaft, die über das Bergsteigen hinausging.

Der König aus Belgien und der Hotelierssohn aus Mürren unternahmen viele gemeisame Touren, besonders im Bergell und in den Engelhörnern. «Die Welt trauert um einen grossen Aristokraten», schrieb Amstutz nach dem Unfalltod des Königs. «Zahlreiche Berg- und Skifahrten in der Schweiz und im Tirol verbanden mich mit diesem edlen und grossen Menschen, an dessen Bahre ich mit grossem Schmerz trauere. Sechs Jahre Seilkameradschaft durften wir mit König Albert teilen.»

Der Stiftungsrat (von links nach rechts): Frank-Urs Müller, Beat Hächler, Marc Schnyder, Lucie Wiget, Dominik Siegrist (bis 2024), Alexandra Gozon (bis 2024), Lode Beckers, Jörg Balsiger, Anne Roches. Fehlt auf dem Bild: Daniel Anker

Der Stiftungsrat

  • Marc Schnyder (Präsident), Tourismusökonom (seit 2022)
  • Frank-Urs Müller (Sekretär), pens. Richter, ehemaliger Zentralpräsident Schweizer Alpen-Club SAC (seit 2014)
  • Daniel Anker, Journalist, Buchautor und Historiker (seit 2002)
  • Jörg Balsiger, Associate Professor (since 2023)
  • Lode Beckers, Belgien, Jurist, Geschäftsleiter und Bergsteiger (seit 2018)
  • Beat Hächler, Ausstellungsmacher, Direktor ALPS Alpines Museum der Schweiz (seit 2014)
  • Anne Roches, Umweltingenieurin und Naturwissenschaftlerin (seit 2016)
  • Lucie Wiget, Biologin, Lehrerin, Mitarbeiterin Freier Zugang & Naturschutz beim Schweizer Alpen-Club SAC (seit 2019)

Frühere Stiftungsräte

  • Walter Amstutz (1993–1998)
  • Albert Eggler (1993–1998)
  • Jean-Francis Sierro (1993–2002)
  • Raoul Imseng (1993–2003)
  • Jürg Marmet (1993–2007)
  • Yvonne Gozon-Amstutz (1998–2003)
  • Christoph Jezler (1998–2015)
  • Herbert Trachsler (2002–2014)
  • Freddy Widmer (2003–2004)
  • Bruno Messerli (2003–2015)
  • Hans Peter Danuser (2005–2013)
  • Peter Rieder (2005–2015)
  • Oswald Oelz (2007-2015)
  • Marco Volken (2012-2021)
  • Wilfried Haeberli (2014-2022)
  • Johan Swinnen (2021-2022)
  • Alexandra Gozon (2003-2024)
  • Dominik Siegrist (2007-2024)

Spender / Spenderinnen

Die Gründung der Stiftung 1993 wurde unterstützt von:

Alpine Club, London • Amstutz, Dr. W., Männedorf • Barbey, F., Bruxelles • Beekley, M., USA • Bigler, Spichiger & Cie, Biglen • Bon, H., St. Moritz • British Friends of King Albert I, United Kingdom • Climbing companions of King Albert I, Zürich • Coninx, Dr. O., Zürich • De Grunne, Comte Xavier, Bruxelles • De Launoit, Comte Arsene, Liège • Engadin Kollektiv, St. Moritz • Gauchat, M., Zürich • Gozon, Y., Adligenswil • Graf, F., Zürich • Huber, Dr., Zürich • Illi, H., Zürich • Ingenieur Tiefbau AG, Zug • Kartenaktion 1934-1936 Orell Füssli, St. Moritz / Zürich • Keller, Dr. E., Frauenfeld • Konzert G. Sajani, M. Mastronardi, W. Pasotto, St. Moritz • Kur- und Verkehrsverein Pontresina • Kur- und Verkehrsverein St. Moritz • L'Indépendance Belge (Contribution collective), Bruxelles • Maison Picard • Ponselle, R., Milano • Rotary Clubs der Schweiz • SAC Sektion Pilatus, Luzern • Schoch, Dr. M. A., Bern • UBS AG, Zürich • Schweiz Tourismus, Zürich • F. Schwitter AG, Basel • Union des Suisses au Congo, Kinshasa • Graubünden Ferien, Chur • Dr. Wander AG, Bern • Zeitschrift «Sport», Zürich.

Die Stiftung freut sich über weitere Unterstützung. Setzen Sie sich doch mit uns in Verbindung.

Bankverbindung: IBAN CH10 0023 0230 6727 2501 P (CHF), UBS AG, Bahnhofstrasse 45, CH–8098 Zürich.