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Die King Albert I Memorial Foundation verlieh am 6. September 2008 in der Kirche Santa Maria von Pontresina den goldenen King Albert Mountain Award an die Französin Catherine Destivelle als eine weltbesten  Bergsteigerinnen, welche vor allem mit ihren Solo-Begehungen grosser Wände Aufsehen erregt hat. Den gleichen Preis erhielt der Deutsche Kurt Albert, der in frühen 1970er Jahren die Rotpunkt-Idee entwickelt hat und so zum Pionier des heutigen Sportkletterns geworden ist. Ebenfalls mit der königlichen Verdienstmedaille geehrt wurde der Deutsche Gerhard Baur, der in seinen über 70 Dokumentarfilmen wie kein anderer den schmalen Grat zwischen Triumph und Tragödie im Alpinismus ausgeleuchtet hat – „gleichermassen faszinierend für Bergsteiger und Nicht-Bergsteiger“, wie die Stiftung zu Ehren des belgischen Königs und Alpinisten Albert I. schreibt. Der Kanadier Hanspeter Schreier erhielt den King Albert Mountain Award für seine Forschungen und Publikationen zu den natur- und sozialwissenschaftlichen Aspekten der Wasserressourcen im Himalaya, in den Anden und in den Rocky Mountains. Der fünfte diesjährige Preisträger ist der Schweizer Jon Mathieu, Professor der Geschichte an der Universität Luzern: Er zeichnet sich aus durch seine Studien zu Kultur und Geschichte der Alpen, durch seine führende Rolle in der Gestaltung von Institutionen für die Alpenforschung und insbesondere durch seine wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Partnern in den Anden und im Himalaya.

Die King Albert I Memorial Foundation ist eine in Zürich eingetragene Stiftung, die der ehemalige St. Moritzer Kurdirektor Walter Amstutz 1993 zu Ehren des belgischen Königs Albert I. (1875-1934) gegründet hat, der ein grosser Alpinist und vor allem Kletterer war. Das Anliegen der Stiftung ist die Auszeichnung von Personen oder Institutionen, die sich durch ihre Leistungen in irgendeinem Bereich, der mit den Bergen der Welt in Zusammenhang steht, herausragende und nachhaltige Verdienste erworben haben. Der King Albert Mountain Award in Form einer Goldmedaille wird alle zwei Jahren vergeben.

Vor zwei Jahren hat die King Albert I Memorial Foundation im Segantini-Museum von St. Moritz den goldenen King Albert Mountain Award an die Schweizer Autoren Ursula Bauer und Jürg Frischknecht für ihre exzeptionellen Wanderbücher verliehen. Den gleichen Preis erhielten der Deutsche Werner Bätzing als „führender Experte für die Probleme des Alpenraumes“ sowie der vorarlbergisch-schweizerische Alpinist, Autor und Höhenmediziner Oswald Oelz für „sein jederzeit von den Bergen inspiriertes Leben“. Mit der königlichen Verdienstmedaille wurden zudem der indische Himalaya-Erforscher Harish Kapadia sowie das Führungsduo Bernadette McDonald und Leslie Taylor von Mountain Culture am Banff Centre in Kanada geehrt.

Vor vier Jahren ging die Verdienstmedaille an das Schweizerische Alpine Museum Bern, an den Agrarökonomen Peter Rieder von der ETH Zürich, den französischen Bergbuchverleger Michel Guérin, den britischen Bergsteiger und Schriftsteller Stephen Venables sowie den Gebirgsschützer Lawrence Hamilton aus Vermont (USA).

Im Jahre 2002, dem Internationalen Jahr der Berge, hat die Stiftung den King Albert Mountain Award fünf Persönlichkeiten und Organisationen überreicht, die sich durch ihre ausserordentlichen Verdienste für Schutz und Entwicklung in den Alpen und in den Bergen der Welt ausgezeichnet haben.

Im Jahre 2000 wurden die fünf Photographen Jürgen Winkler, Deutschland, Shiro Shirahata, Japan, Walter Niedermayr, Italien, Didier Ruef, Schweiz, und  Simon Carter, Australien, ausgezeichnet. In früheren Award Ceremonies wurden Lord Hunt, Grossbritannien, Wanda Rutkiewicz, Polen, aus den USA Dr. Bradford Washburn und Dr. Charles Houston, und aus der Schweiz Professor Au­gusto Gansser, Silvia Metzeltin Buscaini und Erhard Loretan geehrt
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Weitere Verdienstmedaillen gingen an Elisabeth Hawley, Ka­thmandu, Pit Schubert, Deutschland, an das Team der Fernseh-Dokumenta­tionsreihe „Land der Berge“ des Österreichischen Rundfunks ORF sowie an die gemeinnützige belgische Organisation Intersoc, die seit 1949 unzähligen Kindern und Erwachsenen aus Belgien einen Aufenthalt in den Alpen ermöglicht hat.

Webseite der Stiftung: www.king-albert.ch

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